LwEa 2014

Interessierte Eltern und Schüler besuchten die INTEGRATIVE Realschule plus Konrad-Adenauer in Vallendar zum Landesweiten Elternabend

Im Rahmen der Kampagne „Nach vorne führen viele Wege“ wurde auf die Vielfalt der Bildungswege zum Beruf informiert.

Als Botschafter konnte Herr Uwe Hüser, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung gewonnen werden.

Des Weiteren waren Michael Junglas, Coach für betriebliche Ausbildung der HWK, Melanie Schrörs Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, sowie die Ausbildungsbetriebe Malerwerkstätte Bomm GmbH aus Weitersburg, vertreten durch den Geschäftsführer Ulrich Bomm, Frau Kersten-Denkel von der LÖHR-Gruppe Koblenz mit ihrem Auszubildenden Piet Wisselmann, Frau Glaubitz, Auszubildende der Becker Hörakustik Koblenz, unser ehemaliger Schüler Arthur Woydjeu, Auszubildender bei der Lackiertechnik Stein GmbH aus Bendorf,  das Finanzamt Koblenz mit den Herren Krämer und Kochems sowie zwei  Auszubildenden, die Discount-Kette LIDL, vertreten durch Herrn Karbach mit Azubi und die Polizei Rheinland-Pfalz mit Herr Gras und der Polizeischülerin Frau Kilian nach Vallendar gekommen.

Organisiert wurde der „Landesweite Elternabend“ von der Berufswahlkoordinatorin Ulrike Mäder.

Eröffnet wurde durch die Trashdrummer, die Percussiongruppe der INTEGRATIVEN Realschule plus Konrad-Adenauer unter der Leitung von Christiane Linden mit anschließender Begrüßung durch die Pädagogische Koordinatorin Christel Czielinski.

Melanie Schrörs gab einen allgemeinen Überblick über die Möglichkeiten nach der Berufsreife oder dem Qualifizierten Sekundarabschluss I den passenden Beruf zu finden und über Weiterbildungschancen nach der Ausbildung, sowie mögliche Hilfestellungen und Unterstützung von der Agentur für Arbeit.

Michael Junglas zeigte spezielle Ausbildungswege im Handwerk auf und wie die HWK die Berufsbildung und Weiterbildungen ermöglicht.

Ulrike Mäder, die Koordinatorin für Berufsorientierung und Praxistag der INTEGRATIVEN Realschule plus machte deutlich, welche Chancen sich für Schüler und Betrieb in einem Praktikum und Praxistag ergeben können.

Während der Imbisspause, die vom schuleigenen Catering der Wahlpflichtgruppe Hauswirtschaft und Sozialwesen unter der Leitung von Marion Schilberz gestaltet wurde, konnten sich die  ca. 90 Gäste bei den ausstellenden Firmen informieren und Fragen stellen.

Ein reger Austausch zwischen Eltern, Schülern, Referenten und Lehrern konnte beobachtet werden, der sich in der anschließenden Podiumsdiskussion fortsetzte. Die Schulgemeinschaft freute sich sehr darüber, dass diese Vielzahl der Firmen nicht nur für den „Landesweiten Elternabend“,  sondern auch für die gleichzeitig stattfindende zweitägige Veranstaltung „Tage der Berufe“ für die 9. und 10. Klassen zur Verfügung stand.

Wolfgang Maus vom Förderverein der INTEGRATIVEN Realschule plus auf dem Mallendarer Berg koordinierte die Diskussionsrunde.

Herr Junglas wies auf die Möglichkeiten hin, von der Berufsreife über eine Ausbildung und anschließend über eine weiterführende Schule bis zum Studium gelangen zu können.

Die ausbildenden Betriebe wünschten sich noch mehr Eigeninitiative und persönliche Präsenz von den zukünftigen Auszubildenden.

Eine positive Arbeitshaltung und Arbeitsbereitschaft sind ein Muss und werden während der Ausbildung GROß geschrieben.

Aus dem Handwerk kam der Wunsch an die Eltern, die Kinder zu mehr Selbständigkeit zu erziehen.

Die anwesenden Auszubildenden, auch ehemalige Schüler der IRSP, schilderten den manchmal schwierigen Weg zur Ausbildungsstelle. Arthur Woydjeu betonte, dass ihm sein Praxistag, den er in seinem jetzigen Ausbildungsbetrieb absolvierte, zu seiner Ausbildung verholfen hatte.

Eine frühzeitige Bewerbung (mindestens ein Jahr vorher) sei empfehlenswert, riet Arthur seinen ehemaligen Mitschülern.

Jeder der  Auszubildenden sei sehr froh über den gewählten Betrieb und Beruf. Die Arbeit mache ihnen Spaß.

Man müsse aber auch sehr viel lernen und immer „am Ball bleiben“, so die Auszubildenden.

Als Fazit des Abends kann man zusammenfassen, dass sehr viel Gesprächsbedarf besteht und so manch einer sich eine längere Imbisspause für Einzelgespräche als auch eine längere Podiumsdiskussion gewünscht hätte.

Christel Czielinski und Ulrike Mäder bedankten sich für die gute Zusammenarbeit mit der HWK, der Agentur für Arbeit und für die Bereitschaft der zahlreich teilnehmenden Betriebe, an diesem Abend mitzuwirken.